Jun
06
2011

Neusorg. (hkö) Auf Stippvisite begab sich die vierzehnte Inspektion der Heeresunteroffiziersschule Weiden, am „Tag der Umwelt“ nach Neusorg. Bürgermeister Peter König konnte hierzu den Nachfolger von Major Roland Pietsch, den neuen Inspektions-Chef Hautmann Peter Schröbel begrüßen. Beide Vertreter versicherten einander, die tiefen Beziehungen, der Patenschaft zwischen Heeresunteroffiziersschule Weiden und der Gemeinde Neusorg, aufrecht zu erhalten. Die Patenschaft ist für beide Institutionen, so die Meinungen von Bürgermeister Peter König und dem neuen Chef, eine Bereicherung.

Nach dem Treffen am Schützenhaus in Neusorg, besichtigten die Offiziersschüler, darunter auch eine Soldatin, Quellgebiete Vier und Fünf der Wasserversorgungsanlage der Gemeinde Neusorg. Der Vorsitzende der Soldaten- Reservistenkameradschaft Neusorg und gleichzeitig der verantwortliche Wasserwart der Gemeinde Neusorg, Norbert Schwarz, erläuterte den Gästen die Gegebenheiten der Quellzonen im Wasserschutzgebiet. Den Worten von Norbert Schwarz zu Folge, dienen bestehenden Oberflächenquellen und der Tiefbrunnens 1, am Maschinenhaus im so genannten „Mauswinkel“ zur Deckung der Trink- und Brauchwasserverbrauchs für die Gemeinde Neusorg. Durch die Inbetriebnahme des Tiefbrunnens 1 im Jahre 1993, so der Versorger weiter, kann der Wasserverbrauch des Versorgungsgebietes, in der Gemeinde Neusorg, in Eigenständigkeit gedeckt werden. Mit Trinkwasser versorgt werden ca. 2.250 Einwohner. Vom Maschinenhaus werden drei Hochbehälter versorgt. Die Gemeinde Neusorg besitzt eines der modernsten Wasseraufbereitungsanlagen im Landkreis Tirschenreuth, brachte mit Stolz, der Wasserwart zum Ausdruck. Neben den monatlichen Untersuchungen, welche vom Gesundheitsamt gefordert werden, müssen auch noch ca. 37 Kilometer Wasserleitung betreut werden. Die Pflege der engeren Schutzzonen, wie das Abmähen und Abtransportieren des Mähguts sind ebenfalls Arbeiten, welche zu einer intakten Wasserversorgungsanlage gehören.

Hautmann Peter Schröbel ließ seine Kameraden antreten, und gab den Befehl, sich mit Mähwerkzeug und Rechen auszurüsten und die engeren Schutzzonen sorgfältigst zu säubern. Mit großem Elan wurde dieser „Befehl“ von den Offiziersschülern ausgeführt.

Hautmann Peter Schröbel bedankte sich im Namen seiner Soldaten für die ausführliche Erläuterung der Wasserversorgungsanlage bei dem Wasserwart. Wenn man bedenkt, was für ein Aufwand für die Aufbereitung des Trinkwassers erforderlich ist, so sollte man in Zukunft das „goldene Naß“ besser schätzen, stellte der neue Inspektions-Chef fest.

Anschließend besuchte die Heeresunteroffiziersschule das Schützenhaus. Erster Schützenmeister Hans Englmann führte die Soldaten durch die Räumlichkeiten und zeigte ihnen die Schießstände. Die „Bundeswehrler“ ließen es sich nicht nehmen, einige Probeschüsse mit Kleinkalibergewehr und Vorderladergewehren „abzufeuern“. Mächtig viel Lärm verursachte das Großkalibergewehr, vom Typ „Schwedenmauser“, den Raimund Fiebiger erläuterte und vorführte. Die Soldaten bedankten sich bei Schützenmeister Hans Englmann und seinem Team für die Erläuterungen und die Gastfreundschaft.


Bilder:
Im Quellgebiet, links Hautmann Peter Schröbel und Wasserwart Norbert Schwarz,
Erinnerungsfoto am Schützenhaus mit Bgm. Peter König, 5. von rechts.



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